News & Aktuelles

Was gibt es Neues aus unseren Praxen und aus dem Themengebiet Kinderwunsch? In dieser Rubrik versorgen wir Sie mit wissenswerten Informationen. Schauen Sie doch öfter mal vorbei.


Infoabende in Bielefeld & Paderborn

Ziel dieser Abende ist es, allen Interessierten in kleiner Runde einen ersten Überblick über die verschiedenen Therapiemöglichkeiten auf dem Gebiet der Reproduktionsmedizin zu geben. Des Weiteren haben Sie die Möglichkeit ganz unverbindlich bei einem Praxisrundgang die Ärzte, unsere Räumlichkeiten und das Kinderwunschteam-Team in Bielefeld kennenzulernen. Es entstehen selbstverständlich keine Kosten für Sie. Für Getränke wird gesorgt.

INFOABENDE IN BIELEFELD
Termine 2018 / immer dienstags:

20. März 2018
17. April 2018
15. Mai 2018
19. Juni 2018 – ausgebucht! -
10. Juli 2018
11. September 2018
09. Oktober 2018
06. November 2018
04. Dezember 2018

Uhrzeit: jeweils 19.00 bis ca. 20.30 Uhr

INFOABENDE IN PADERBORN
Termine 2018 / immer mittwochs:

13. Juni 2018
12. September 2018
21. November 2018

Uhrzeit: jeweils 18.30 bis ca. 19.30 Uhr

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir um vorherige Anmeldung per E-Mail an:


JUNGE KREBSPATIENTEN FORDERN FRUCHTBARKEITSERHALT

Als einen „ersten Schritt in Zukunft“ bezeichnen junge Krebspatientinnen und –Patienten Maßnahmen zu Erhaltung ihrer Fruchtbarkeit vor Beginn der Chemo- oder Strahlentherapie, Altersgruppe zwischen 18 und 39 Jahren, für die sich die Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs einsetzt, kann mit einer Heilungschance von über 80% rechnen. Nach Überstandener Krebserkrankung wollen die jungen Frauen und Männer ein normales Leben führen. Und dazu gehören auch eigene Kinder.
Junge Patientinnen und Patienten, die Eizellen, Sperma oder Eierstockgewebe vor ihrer Krebsbehandlung entnehmen und einfrieren ließen, machen in Videobotschaften andere Betroffene auf diese wertvolle Möglichkeit aufmerksam und setzen sich gemeinsam für eine Kostenübernahme durch die Kassen ein. Die Videos sind ab sofort auf der Website der Deutschen Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs unter https://www.junge-erwachsene-mit-krebs.de/projekte/krebs-und-kinderwunsch/ zu sehen.
Dass der Erhalt der Fruchtbarkeit selbst finanziert werden muss, erfahren die jungen Krebspatienten nach dem Schock der Diagnose. Auch in der Öffentlichkeit und bei vielen Politikern ist dies praktisch nicht bekannt. Doch die Fruchtbarkeitserhaltung bei Krebs sollte künftig von den Krankenkassen übernommen werden. Es müsste dafür nur ein Satz im §27 des Sozialgesetzbuches V angepasst werden. Einen konkreten Änderungsentwurf hatte die Stiftung gemeinsam mit der DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e.V. im November 2017 der Öffentlichkeit vorgestellt.

Hinweis: Jedes Jahr erkranken in Deutschland etwa 15.000 junge Menschen im Alter zwischen 18 und 39 Jahren an Krebs.


Risiken bei Adipositas in der Schwangerschaft

Etwa ein Drittel aller Frauen im gebärfähigen Alter sind übergewichtig oder adipös. Eine Schwangerschaft ist bei diesen Frauen mit erhöhten Risiken für Mutter und Kind verbunden.
Eine Adipositas in der Schwangerschaft ist mit einem ungünstigen mütterlichen und kindlichen klinischen Ergebnis assoziiert.
Die Risikoveränderungen sind häufig linear vom Body-Mass-Index (BMI) abhängig.
Die Wahrscheinlichkeit einer Konzeption nimmt ab einem BMI von
29 kg/m² linear um 4% pro 1kg/m²-Zunahme ab (Hazard-Ratio: 0,96; 95% Konfidenzintervall:
Erhöht sich der prägravide BMI um 10%, steigt das relative Risiko für Gestationsdiabetes beziehungsweise Praeklampsie um etwa 10%. Eine Zunahme des BMI um 5kg/m² hebt das relative Risiko für einen intrauterinen Fruchttod auf 1,24 . Schätzungsweise 11% aller neonatalen Todesfälle lassen sich auf die Folgen von maternalem Übergewicht und Adipositas zurückführen.
Allerdings konnten Ernährungs- und Lebensstil-Interventionen in den meisten randomisierten kontrollierten Studien die Risiken für Gestationsdiabetes und fetale Makrosomie nicht in einem klinischen relevanten Ausmaß reduzieren.

Die mit Adipositas assoziierten Risiken während der Schwangerschaft lassen sich durch Interventionen nur bedingt beeinflussen. Umso bedeutsamer sind präventive Maßnahmen mit dem Ziel einer Normalisierung des Körpergewichts vor Eintritt einer Schwangerschaft.

Quelle:Deutsches Ärzteblatt / Jg. 115 / Heft 16 /20. April 2018


Wie die Genanalyse kinderlosen Paaren helfen kann

Wenn der Kinderwunsch von Paaren unerfüllt bleibt, unternimmt und untersucht der Arzt alles Mögliche. Zu kurz kommt dabei oft die Frage nach dem genetischen Hintergrund.
Genetische Gründe werden bei Paaren mit unerfülltem Kinderwunsch nach Expertenmeinung zu wenig beachtet. Besonders bei künstlicher Befruchtung könne eine genetische Beratung teure und belastende Fehlversuche ersparen und unter bestimmten Umständen die Schwangerschaftschancen erhöhen.
Spätestens nach wenigen gescheiterten Anläufen bei einer künstlichen Befruchtung müssten deshalb auch genetische Ursachen abgeklärt werden. „Es muss nicht unbedingt eine aufwendige, teure genetische Diagnostik sein. Aber man muss viel mehr Wert darauf legen, dass man bei all diesen Paaren genetische Beratung macht, mit ausführlichem Stammbaum über drei Generationen.“ Dabei zeige sich in etwa das Verhältnis von erfolgreichen und nicht erfolgreichen Versuchen, Kinder zu bekommen und, ob es eine Häufung von Fehl- oder Totgeburten gab.

Lesen Sie hier mehr zum Thema :https://www.focus.de/familie/kuenstliche_befruchtung/kuenstliche-befruchtung-experten-paare-sollten-ihr-erbgut-untersuchen-lassen_id_3955748.html


Ärztliche Behandlung von gleichgeschlechtlichen Ehen im Rahmen der assistierten Reproduktion

Liebe Patientinnen,
Wir behandeln jetzt auch die gleichgeschlechtlichen Ehepaare. Die Ständige Kommission ,, In-vitro-Fertilisation und Embryotransfer “ hat in der letzten Sitzung am 31.01.2018 ihre bisherigen Haltung geändert ,, …unter Berücksichtigung der aktuellen Gesetzeslage die berufsrechtlichen Bedenken zur Behandlung gleichgeschlechtlicher Ehen und ART werden nicht weiter aufrecht erhalten.
Wir freuen uns für Sie !


Schon Sommerurlaub geplant?

Denken Sie bitte an das Zika-Virus !
Das Auswärtige Amt sowie die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin raten Schwangeren von Reisen in Verbreitungsgebiete des Zika-Virus ab. Auch wenn Sie sich zur Zeit in einer Kinderwunschbehandlung befinden, empfehlen wir eine Reise in diese Länder zu vermeiden.

Dass zwischen einer Zika-Infektion in der Schwangerschaft und dem defekten Nervensystem beim Ungeborenen ein Zusammenhang besteht, gilt mittlerweile als gesichert. Eine Infektion und mögliche Schädigungen des Gehirns des Kindes nachzuweisen, ist jedoch nicht immer einfach.
Infektionen mit dem Zika-Virus haben auf dem amerikanischen Kontinent inzwischen pandemische Ausmaße angenommen. Aus mehr als 50 Ländern, darunter Puerto Rico, Texas, Kalifornien und Florida, wurden im vergangenen Jahr Infektionen gemeldet.
Übertragen wird das Virus vor allem durch die Gelbfiebermücke, aber auch durch sexuellen Kontakt, Bluttransfusionen und durch die Planzenta von der Mutter aufs Kind. 6% der Neugeborenen von Zika-infizierten Müttern erleiden Geburtsdefekte des Nervensystems. Ließ sich eine Infektion in den ersten 3 Monaten der Schwangerschaft oder vor der Konzeption nachweisen, betrug die Rate sogar 11%. Allerdings ist zahlreichen Untersuchungen zufolge auch bei einer Ansteckung in einem späteren Schwangerschaftsstadium ein Infektionssyndrom nicht auszuschließen.
Zu den Symptomen einer Zika-Infektion zählen Fieber, Kopfschmerzen, Gelenk- und Muskelschmerzen und ein Hautausschlag. Doch in etwa 80% der Fälle verläuft sie ohne Beschwerden.
Die derzeit verfügbaren Zika-Tests kämpfen jedoch mit einigen Unzulänglichkeiten: Der Nachweis des Virus aus Blut oder Urin gelingt nur bis höchstens 14 Tage nach Ansteckung.
Gebiete mit Zika-Virus-Infektion


Gesundheit: Kinderwunsch trotz Krebs: Diese Möglichkeit haben Betroffene

Wer jung ist und an Krebs erkrankt, für den bricht meistens eine Welt zusammen. Neben der erschreckenden Diagnose kommt für viele aber noch ein weiteres Problem hinzu: Wie geht man mit dem Thema Kinderwunsch um?

Die Diagnose Krebs bedeutet heute in vielen Fällen kein Todesurteil mehr. Deshalb kommt für junge Patienten neben der Angst um die eigene Gesundheit noch eine Frage hinzu: Möchte ich irgendwann Kinder haben?

Auch wenn das in dem Moment zweitrangig erscheint, sollte man das Thema nicht abtun. Schon die Möglichkeit, später doch noch schwanger werden zu können, wirke sich positiv auf die Heilungschancen aus, erklärt Prof. Sara Brucker, Expertin der Deutschen Krebshilfe und ärztliche Direktorin des Forschungsinstituts für Frauengesundheit am Uniklinikum Tübingen. Deshalb ist es wichtig, schon bei der Diagnose über das Thema zu sprechen.

Hauptproblem sind die Kosten – meist müssen Betroffene fruchtbarkeitserhaltenden Maßnahmen selbst bezahlen. Die Möglichkeiten und Kosten im Überblick.

Eizellen oder Spermien einfrieren
Während früher nur befruchtete Eizellen eingefroren werden konnten, ist das heute auch mit unbefruchteten Eizellen möglich. Allerdings braucht man reife Eizellen. Dafür bedarf es einer hormonellen Stimulation, die etwa zehn bis zwölf Tage dauert – Zeit, die nicht jede Betroffene hat. Nach der Behandlung werden die Eizellen entnommen, eingefroren und gelagert. Die Stimulation und Entnahme kostet laut Prof. Christian Thaler, Experte des Berufsverbandes der Frauenärzte, bis zu 2500 Euro, ungefähr 1500 Euro fallen für Medikamente an, und das Einfrieren und Lagern kostet jährlich 400 bis 800 Euro.

Bei Männern bedarf es keiner hormonellen Vorbehandlung, erklärt Prof. Mathias Freund, Kuratoriumsvorsitzender der Deutschen Stiftung junge Erwachsene mit Krebs. Das Sperma wird gewonnen, eingefroren und gelagert. Die Kosten liegen bei einmalig etwa 500 Euro für das Einfrieren und bei rund 300 Euro jährlich für die Lagerung.

Eierstock- oder Hodengewebe einfrieren
In einem minimalinvasiven Eingriff wird Eierstockgewebe entnommen, eingefroren, gelagert und nach der Krebsbehandlung wieder in den Bauchraum eingesetzt. Dadurch sollen Frauen wieder ihren normalen Zyklus haben und auch ein Kind bekommen können. Obwohl dieses Verfahren unter anderem in Tübingen erfolgreich angewandt wurde, gilt es als noch experimentell. Laut Thaler liegen die Kosten bei mehreren tausend Euro.

Bei Männern kommt es vor, dass durch die Erkrankung nicht genügend Spermien vorhanden sind. Dann kann auch Gewebe aus dem Hoden entnommen und eingefroren werden, erklärt Freund. Darin sind Spermien enthalten, die dann später für eine künstliche Befruchtung verwendet werden können.

Eierstöcke „deaktivieren“
Hierbei handelt es sich um eine Hormonbehandlung, die die Eierstöcke in eine Art Winterschlaf versetzt. Die Idee ist, dass sie dadurch während einer Chemotherapie weniger massiv angegriffen werden, erklärt Thaler. Die Kosten liegen monatlich bei etwa 180 Euro.

Quelle: focus.de


Geburtenhoch: Künstliche Befruchtung sorgt für Boom

Die Erfolgsquote bei Kinderwunsch-Behandlung steigt
Die Zahl der Kinderwunsch-Behandlungen stieg von 2011 von rund 80.000 auf knapp 100.000 im Jahr 2015. Behandlungen, die seit 2015 begonnenen wurden, brachten mehr als 20.000 Kinder zur Welt. Das sind Zahlen, die das Deutsche IVF-Register auf dem Kongress des Dachverbands Reproduktionsbiologie und –medizin (DVR) in München veröffentlichte.

Nach 2011 begonnenen Behandlungen waren es knapp 15.000 Kinder, also 5.000 weniger. Die Daten zeigen, dass die Ärzte ihre Erfolgsquote deutlich verbessern konnten.

Lesen Sie hier mehr zum Thema: Quelle focus.de


Zahnarzt erklärt, was ein unerfüllter Kinderwunsch mit Ihren Zähnen zu tun haben könnte

Einfluss von Parodontitis auf die Fruchtbarkeit
Seit Jahren ist bekannt, dass chronische Zahnfleischerkrankungen einen negativen Einfluss auf den medizinischen Allgemeinzustand des Menschen haben. Im Bereich der Gynäkologie und Reproduktionsmedizin weisen die Studienergebnisse unter anderem auf Verbindungen zwischen Parodontitis und dem erhöhten Risiko von Frühgeburten beziehungsweise Neugeborenen mit unterdurchschnittlichem Geburtsgewicht hin.
Einige Studien belegen, dass das Risiko einer Frühgeburt oder eines untergewichtigen Neugeborenen bei Frauen mit einer Zahnfleischerkrankung fast achtmal so hoch ist wie bei Frauen mit gesunden Zähnen und Zahnfleisch.

Wollen Sie mehr erfahren? Quelle: Focus.de


Bisphenol A (BPA) in Kunststoff schadet Figur und Fruchtbarkeit

Bisphenol A steht unter dem Verdacht, Tiere und Menschen unfruchtbar zu machen. In Babyfläschchen ist der Plastikbestandteil schon seit Jahren verboten. Doch viele andere Kunststoffe enthalten die Chemikalie immer noch.
Ob Joghurtbecher, Gemüseverpackung oder Einkaufstüten – Kunststoff ist aus unserer Welt kaum wegzudenken. Als Verpackungsmaterial für Lebensmittel verwendet, birgt Plastik aber Risiken, unter anderem durch die enthaltene Chemikalie Bisphenol A.
BPA findet sich als Bestandteil in vielen Kunststoffen. Im Körper von Tieren und Menschen wirkt es auf ähnliche Weise wie das weibliche und kann deshalb zahlreiche Gesundheitsschäden bewirken: BPA steht im Verdacht, Entwicklungsstörungen und neurologische Schäden, männliche Unfruchtbarkeit und Krebs auszulösen. Wissenschaftler gehen auch davon aus, dass der Stoff das Risiko für Allergien oder Diabetes erhöhen kann.
Lesen Sie hier mehr zum Thema: focus.de


Weniger Fehlgeburten-Höhere Schwangerschaftsrate 2017

Symposium 2017
Um mit den niedergelassenen Kollegen aus den Praxen und auch den Kliniken im Gespräch zu bleiben und uns gleichzeitig fortzubilden, veranstalten wir jeden Herbst eine große Fortbildungsveranstaltung für Frauenärzte hier in Bielefeld.
Auch in diesem Jahr war diese mit ca. 85 Teilnehmern gut besucht, thematisch haben wir uns mit dem Thema „Altern“ beschäftigt. Es wurde auch das brandaktuelle Theme zum neuesten Stimulationsprotokoll mit weniger Fehlgeburten und höherer Schwangerschaftsrate vorgestellt..
Außerdem nutzen wir diese Veranstaltungen dazu, ein update aus dem Fertility Center zu geben, Neuerungen zu besprechen und so die Kollegen immer auf dem neusten Stand zu halten, was unsere tägliche Arbeit in der Praxis betrifft.


Urogenitale Infektionen machen Männer infertil

Infektionen im Urogenitalbereich beim Mann lösen dauerhafte immunpathologische Prozesse im Genitaltrakt aus und führen damit zu Unfruchtbarkeit. Bis zu zehn Prozent der männlichen Fertilitätsstörungen liegen Infektionen des Genitaltrakts zugrunde. Bei unerfülltem Kinderwunsch sollte deswegen eine umfassende Infektions- und Entzündungsdiagnostik Bestandteil der Untersuchungen sein. Immerhin liegt bei mindestens der Hälfte der Fälle von unerfülltem Kinderwunsch die Ursache beim Mann.
Aufsteigende sexuell übertragbare Infektionen oder Uropathogene wie beispielsweise Chlamydia trachomatis oder Escherichia coli sind die wesentliche Ursache von Entzündungsreaktionen im männlichen Genitaltrakt. Die überwiegend asymptomatisch verlaufenden Infektionen erschweren die Diagnose.
Der Einfluss der chronischen Prostatitis auf die Qualität des Ejakulats ist begrenzt. Nach einer akuten Epididymitis kommt es bei jedem zehnten Mann zu einer persistierenden Azoospermie und bei jedem dritten zu einer Oligozoospermie. Neben Obstruktionen der Samenwege sind auch entzündliche Schäden der Spermatogenese möglich. Zur Infertilität nach infektiös bedingter, primärer Orchitis fehlen epidemiologische Daten, in jeder vierten Hodenbiopsie wegen Infertilität finden sich aber fokale Entzündungsreaktionen.
Das sind im Wesentlichen die Ergebnisse einer selektiven Literaturrecherche unter Bezug auf nationale und internationale Leitlinien sowie systematische Übersichtsarbeiten. Die Autoren der Studie empfehlen beim Nachweis pathogener Keime eine Therapie mit einem Antibiotikum. Allerdings sei dies keine Gewähr dafür, dass es nicht zu einer dauerhaften Einschränkung der Spermienqualität oder Infertilität komme.


Sonnenmilch und Zahnpasta machen Männer unfruchtbar

Stoffe, die wir täglich benutzen, wie Sonnenmilch, Zahnpasta und Kunststoff stehen unter Verdacht, die Fruchtbarkeit von Männern zu beeinträchtigen – das fanden Forscher jetzt in einer Studie heraus. Besonders beunruhigend: Winzige Konzentrationen können sich in ihrer Wirkung summieren.

Lesen Sie hier mehr zum Thema: focus.de


Jodmangel vorbeugen: Darauf müssen Sie achten

Sie fühlen sich ständig müde und können sich schlecht konzentrieren? Vielleicht leiden Sie unter Jodmangel. Hier erfahren Sie, wie Sie Jodmangel richtig vorbeugen und worauf Sie achten sollten, um langfristige Krankheiten zu vermeiden.
Jod ist ein lebenswichtiges Spurenelement, das die Funktion der Schilddrüse steuert. Die Hormone für die Schilddrüse bestehen zum Großteil aus Jod. Sie steuern, wie viele Kalorien Ihr Körper verbraucht, steuern Stoffwechselprozesse und sind an der Entwicklung des Gehirns und dem Aufbau der Knochen beteiligt. Jodmangel vorzubeugen ist wichtig und lässt sich relativ einfach bewerkstelligen. Denn prinzipiell ist es schwierig, zu viel von diesem notwendigen Spurenelement zu sich zu nehmen.

Wenn Sie unter folgenden Symptomen leiden, sollten Sie darauf achten, genügend Jod zu verzehren:

  • Antriebslosigkeit
  • Hohes Schlafbedürfnis
  • Kühle Haut und Kälteempfindlichkeit
  • Geschwollene Augenlider
  • Heisere Stimme

Unter Umständen kann auch eine Unterfunktion der Schilddrüse diese Symptome verursachen. Sie sollten deshalb Ihren Arzt aufsuchen und Ihre Schilddrüsenfunktion untersuchen lassen. Einer Schilddrüsenunterfunktion durch Jodmangel vorzubeugen, ist eine Maßnahme, die Sie selbst problemlos durchführen können.

Jodmangel vorbeugen mit Jodsalz, Meeresfrüchten, Milch und Eiern.

Bei der Vorbeugung von Jodmangel steht die Verwendung von jodiertem Speisesalz an erster Stelle. Pro Tag sollte jeder Mensch rund 100 Mikrogramm Jod zu sich nehmen. Leider gehört Deutschland immer noch zu den Gebieten mit Jodmangel. Rund 30 Prozent aller Kinder nehmen nicht genügend Jod zu sich. Das ist dramatisch, denn Jod ist für die Entwicklung des Gehirns unverzichtbar. Experten sehen den Verzehr von zu vielen Fertigprodukten als einen Grund für diesen eklatanten Jodmangel.

Quelle: Focus.de


Gemeinschaftspraxis

Für Kinderwunschpatienten aus dem Raum Steinhagen gibt es Neuigkeiten! Wir heißen Dr. med. Susanne Feidicker und Partner als überörtliche Gemeinschaftspraxis Willkommen. Mit ihrem Team begleitet Sie gern in Fragen der Frauengesundheit – von Kinderwunsch und Schwangerschaftsvorsorge über Verhütung bis hin zu Krebsvorsorgen und zur Beratung bei gynäkologischen Beschwerden.


Zika-Virus: Gefährlich für Schwangere

Das Zika-Virus ist eine durch Stechmücken in tropischen und subtropischen Regionen übertragene Virus-Infektion. Sie verläuft in der Regel harmlos. Infizieren sich Frauen in der Schwangerschaft mit dem Zika-Virus, kann es zu schweren Fehlbildungen beim Baby kommen.

Übertragung des Zika-Virus
Stechmücken der Gattung Aedes übertragen das Zika-Virus von einem Menschen zum nächsten. Bislang ist vor allem die Mücke Aedes aegypti für die Verbreitung verantwortlich. Die auch als Gelbfiebermücke oder Ägyptische Tigermücke bekannte Stechmücke ist in den Tropen und teilweise auch in den Subtropen heimisch und bislang vor allem als Überträgerin des Dengue-Virus und von Gelbfieber bekannt.

Mehr Informationen und Textquelle: www.9monate.de


Mitglied im FertiPROTEKT Netzwerk

Liebe Kinderwunsch-Patientinnen und Patienten,

seit Ende 2014 ist das Bielefeld Fertility Center auch Mitglied im Fertiprotekt Netzwerk. Ziel des Netzwerks ist es, Frauen & Männern mit Krebserkrankungen vor und nach einer Chemo- oder Strahlentherapie die Möglichkeit zu bieten, sich nach wissenschaftlichen Erkenntnissen hinsichtlich ihrer Fruchtbarkeit beraten und gegebenenfalls Maßnahmen zum Schutz ihrer Fruchtbarkeit durchführen zu lassen.

Wir haben, besonders im vergangenen Jahr, so viele solche Patientinnen beraten können, dass wir uns entschlossen haben uns dem Netzwerk anzuschließen, um Ihnen eine wissenschaftlich standardisierte Beratung auf dem neuesten Stand anzubieten.

Da Zeit häufig eine entscheidende Rolle in der Therapie von Krebserkrankungen spielt muss das Gespräch und eventuell auch Massnahmen zur Erhalt der Fruchtbarkeit kurzfristig erfolgen.

Wir bieten Innen ganz kurzfristig hierfür Termine an. Bitte melden Sie sich in der Praxis unter 0521-101005.

Weitere Infos zur Initiative FertiPROTEKT finden sie unter www.fertiprotekt.de

Infothek

An dieser Stelle sammeln wir für Sie wissenswertes rund um das Thema Reproduktionsmedizin. Schauen Sie hin und wieder mal vorbei da wir diese Rubrik ständig erweitern.

Sollten Sie Fragen zu den Themen haben, scheuen Sie nicht uns anzusprechen. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Kinderwunsch

Eine Frage von Körper und Seele / Allgemeine Informationen [ca. 2,2mb]


Basaltemperatur-Tabelle

Verbessern Sie Ihre natürlichen Empfängnischancen durch tägliches Messen der Aufwachtemperatur (Basaltemperatur). Hier finden Sie eine Tabelle, in der Sie die Messwerte eintragen können.

Basaltemperatur-Tabelle

Fruchtbare Tage berechnen


Geburtsterminrechner

Mithilfe des Geburtsterminrechners können Sie auf der Seite eltern.de berechnen, wann die Geburt Ihres Kindes voraussichtlich sein wird!

> Zum Geburtsterminrechner von eltern.de


Patienteninformationen

Patienteninformation und Einverständniserklärung

zu Entnahme und Einfrieren von Eizellen oder Eierstockgewebe

Mustervertrag

Kryokonservierung und Lagerung von Eierstockgewebe


Arzneimittelgesetz §§ 20b und 20c

§ 20b: Erlaubnis für die Gewinnung von Gewebe und die Laboruntersuchungen

§ 20c: Erlaubnis für die Be- oder Verarbeitung, Konservierung, Lagerung oder das Inverkehrbringen von Gewebe oder Gewebezubereitungen

Informationsblatt

[ca. 73 kb]


Häufige Fragen und Antworten bei ungewollter Kinderlosigkeit

Es gibt viele Fragen, die sich Kinderlose Paare immer wieder stellen. Die häufigsten haben wir für Sie zusammengestellt und für Sie beantwortet.

Scheuen Sie nicht, einen Beratungstermin bei uns in der Praxis zu vereinbaren, um Ihre Fragen ganz individuell mit unseren Ärzten zu besprechen.


Was kostet eine Kinderwunschbehandlung?

Die Kosten für eine Kinderwunschbehandlung hängen von verschiedenen Faktoren wie beispielsweise einer genauen Diagnose, den notwendigen Medikamenten, der gewählten Praxis oder Klinik und individuellen Vereinbarungen mit der Krankenkasse ab.

Für IVF und ICSI beispielsweise übernehmen bei verheirateten Paaren die gesetzlichen Krankenkassen bei den ersten drei Behandlungsversuchen 50 Prozent der Kosten. Unverheiratete Paare haben aber die Möglichkeit auf einen staatlichen Zuschuss, welcher aber vom jeweiligen Bundesland abhängig ist.

Für einen Behandlungszyklus IVF müssen ca. 1600 € an Medikamenten sowie 1600 € Arztkosten einkalkuliert werden. Der Anteil den die Patienten selbst zu tragen haben liegt also für die IVF bei ca. 1600 €. Für das IVF/ICSI-Verfahren sind die Arztkosten etwas höher, die Gesamtkosten pro Behandlungszyklus betragen etwa 3600 €, d.h. 1800 € für die Patienten.

Ist eine Ratenzahlung möglich?

Grundsätzlich ist eine individuelle Ratenzahlungsvereinbarung bei Bedürftigkeit möglich. Es muss aber mindestens die Hälfte des Rechnungsbetrages als Teilzahlung geleistet werden. Die Restsumme muss innerhalb eines halben Jahres abbezahlt sein.

Für eine Kostenberatung und weitere Fragen steht Ihnen unsere Abrechnungsabteilung gerne zur Verfügung.


Wie hoch sind die Erfolgschancen bei einer Kinderwunschbehandlung?

Über die Jahren haben sich die reproduktionsmedizinischen Methoden stets weiter entwickelt und können so immer mehr Paaren zum Wunschkind verhelfen. Wie erfolgreich solch eine Behandlung allerdings verläuft hängt von vielen Faktoren ab. Dazu zählen z.B. das Alter von Mann und Frau und natürlich die Diagnose.

Eine Auswertung des deutschen IVF-Registers für 2014 ergab eine Schwangerschaftsrate pro Embryotransfer von 32,69 % bei der In-vitro-Fertilisation (IVF) und 30,76 % bei der intrazytoplasmatischen Spermieninjektion (ICSI).


Wann erfahren wir, ob die IVF Behandlung erfolgreich war?

Nach Übertragung des Embryos in die Gebärmutter dauert es ca. 14 Tage, bis mit einem Schwangerschaftstest festgestellt werden kann, ob der Körper das Schwangerschaftshormon Humanes Choriongonadotropin (hCG) produziert.

Ungefähr einen Monat nach dem Embryotransfer kann dann eine Ultraschalluntersuchung Aufschluss darüber geben, ob der Embryo lebt und ob es sich eventuell um eine Mehrlingsschwangerschaft handelt.


Welche Kosten kommen auf uns zu, wenn wir uns ein Kind wünschen aber nicht verheiratet sind?

Kosten für eine Kinderwunschbehandlung werden nur bei verheirateten Paaren und auch nur anteilig von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Wenn Sie nicht verheiratet sind, haben Sie aber die Möglichkeit auf einen staatlichen Zuschuss, welcher aber vom jeweiligen Bundesland abhängig ist.

Mehr Informationen finden Sie auf der Seite vom Bundesamt für Familien


Ist 30 schon eine magische Grenze für Frauen, die Kinder bekommen wollen?

Viele Paare entscheiden sich heute oft aufgrund der Berufsplanung dazu, den Kinderwunsch erst zu einem späteren Zeitpunkt zu realisieren. Dabei darf allerdings nicht vergessen werden, dass die Fruchtbarkeit abnimmt, je älter man wird. Zwischen 20 und 30 Jahren sind die Chancen auf eine Schwangerschaft am höchsten. Mit Anfang 30 nimmt die Fruchbarkeit bereits kontinuierlich ab. Auch eine Kinderwunschbehandlung wird mit zunehmendem Alter nicht einfacher. Auch die Krankenkasse erstattet die anteiligen Kosten nur bis zum 40. Lebensjahr der Frau.


Ich nehme schon lange die Pille, kann das der Grund sein, warum ich nicht schwanger werde?

Selbst bei langjähriger Einnahme der Antibabypille wird die Chance auf eine Schwangerschaft langfristig nicht vermindert. Es kann allerdings einige Zeit dauern, bis sich der Zyklus nach Absetzen der Pille wieder eingespielt hat.


Ist Übergewicht ein Grund, dass ich nicht schwanger werde?

Starkes Übergewicht kann sich tatsächlich auf die Fruchtbarkeit auswirken. Stark übergewichtige Frauen haben oftmals einen gestörten Hormonhaushalt und häufig dadurch bedingte Zyklusstörungen.


Anleitung für Medikamente

Im folgenden haben wir Ihnen eine Sammlung an Links zu Videoanleitungen für die richtige Verwendung und Verabreichung von Medikamenten zusammengestellt.

Diese Videos sollen und können nicht das Gespräch mit einem Facharzt bzw. eine professionelle Schulung durch Fachpersonal ersetzen. Sollten Sie das Verfahren nicht gänzlich verstanden haben oder noch unsicher sein, versuchen Sie nicht sich die Medikation zu injizieren. Nehmen Sie stattdessen bitte mit uns Kontakt auf – die 1. Injektion kann gerne im Kinderwunschzentrum verabreicht werden!


Die korrekte Anwendung von Menogon® HP

Eine Anleitung zur sicheren Herstellung von Menogon® HP Injektionslösungen und deren subkutaner Anwendung finden Sie in “diesem Informationsfilm in deutsch.

> Zur Anleitung mit Video


Anwendung des Gonal F-Pen

In dem folgenden Video wird die richtige Anwendung des Gonal-F Pens anschaulich erklärt.

> Zur Aneitung mit Video


Puregon Pen Anleitung

In dem folgenden Video wird die richtige Anwendung des Puregon Pens anschaulich erklärt.

> Zur Anleitung mit Video

Aktuelle Buchtipps

Familiengründung mit Samenspende:
Ein Ratgeber zu psychosozialen und rechtlichen Fragen

Die Samenspende wird in Deutschland seit über 50 Jahren durchgeführt – dennoch sprechen nur wenige offen darüber. Es herrscht großer Informationsmangel. Der Ratgeber behandelt umfassend alle psychosozialen Fragen. Er beschreibt die Auswirkungen männlicher Unfruchtbarkeit, hilft bei der Entscheidungsfindung für oder gegen eine Samenspende, beschreibt die emotionalen Aspekte der medizinischen Behandlung und schildert den aktuellen Wissensstand hinsichtlich der Entwicklung der Kinder und Familien. Auch geht er auf die Situation lesbischer und alleinstehender Frauen ein. Einen Schwerpunkt bildet die Aufklärung der Kinder sowie rechtliche Fragen.

Autorin: Petra Thorn | Verlag: Kohlhammer (2. überarbeitete und erweiterte Auflage, 2014)

ISBN-10: 3170243985 | ISBN-13: 978-3170243989
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Der Traum vom eigenen Kind:
Psychologische Hilfen bei unerfülltem Kinderwunsch

Dieser bewährte Ratgeber bietet umfassende Information und konkrete Hilfestellungen zum Thema ungewollte Kinderlosigkeit. Nicht nur Betroffene finden hier Antworten auf ihre Fragen, auch Ärzte und anderes Fachpersonal können von der Praxiserfahrung der Autoren aus über 20 Jahren Beratungs- und Forschungstätigkeit profitieren. Tipps für den Umgang miteinander als Paar und mit anderen helfen bei der Bewältigung der ungewollten Kinderlosigkeit. In der 5., überarbeiteten Auflage sind neueste Entwicklungen in der Reproduktionsmedizin dargestellt und aktuelle Literaturempfehlungen ergänzt.

Autoren: Tewes Wischmann und Heike Stammer | Verlag: Kohlhammer (5. überarbeitete Ausgabe, Nov. 2016)

ISBN-10: 3170318985
ISBN-13: 978-3170318984
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FertiPROTEKT - Unser Beratungs-Service für Krebspatientinnen und -patienten

FertiPROTEKT ist ein Zusammenschluss von Ärzten, die sich zum Ziel gesetzt haben, junge Frauen und Männer mit einer Krebserkrankung intensiv zu beraten. wie sie nach Beendigung der Krebstherapie ihren Kinderwunsch realisieren können.

Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten: bei Frauen insbesondere das Einfrieren (Kryokonservieren) von Eizellen, befruchteten Eizellen sowie Eierstocksgewebe und bei Männern das Einfrieren von Samenzellen. Diese können dann später für eine künstliche Befruchtung genutzt werden.

Da eine entsprechende Beratung meist sehr zeitnah erfolgen muss, können betroffene Patientinnen und Patienten, die diesbezüglich Beratungsbedarf haben, jederzeit auch sehr kurzfristig einen Termin bei uns bekommen. Ebenso sind wir für die behandelnden Ärzte jederzeit, auch am Wochenende, unter unseren Notfall-Mobilnummern erreichbar:

Praxis-Tel: 0521 – 10 10 05
Dr. Völklein Mobil: 0160 – 15 10 900
Paul Ebert Mobil: 0172 – 520 16 12

Weitere Infos zur Initiative FertiPROTEKT finden sie unter www.fertiprotekt.de

Presseberichte

… über und mit uns sowie interessantes zum Thema!


Wunschkinder erfüllen Kinderwünsche

Fertility Center überreicht Spende an Bürgerstiftung | Neue Westfälische 2011

10 Jahre Kinderwunschzentrum

Westfalen Blatt | 2011

Grünes Licht für PID

Neue Westfälische | 8. Juli 2011

Hoffen auf ein gesundes Kind

Neue Westfälische | 23. Juli 2010

Kinderwunsch kein Kündigungsgrund:

Detmolder Arzthelferin erreicht Einigung vor Gericht | Neue Westfälische 21.03.2007

Flaute in den Reagenzgläsern

Neue Westfälische | 21. März 2007

Kinderglück ist keine Glücksache.

Ihr Kinderwunsch ist uns eine Herzensangelegenheit.

Jetzt zum Infoabend anmelden!